Von Banker Kerviel
Société Générale pocht auf Milliardenzahlung

Wenige Tage vor Ende des Berufungsprozesses gegen den Banker Jérôme Kerviel, hält die Société Générale an ihrer Schadenersatz-Forderung fest. Das Geldhaus besteht auf die Zahlung von 4,9 Milliarden Euro.
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ParisDer Anwalt des Geldinstituts forderte das Gericht am Montag auf, den Franzosen Kerviel zu dieser Summe zu verurteilen. Ein Gericht hatte den früheren Händler bereits im Herbst 2010 zu der Rekordsumme sowie einer Haftstrafe von fünf Jahren, zwei davon auf Bewährung, verurteilt.

Der Betrag von 4,9 Milliarden Euro entspricht dem Schaden, den Kerviel mit seinen hochriskanten Geldgeschäften seinem früheren Arbeitgeber einbrockte. Allerdings erhielt die zweitgrößte französische Bank 1,7 Milliarden Euro der Schadenssumme durch Steuererleichterungen wieder zurück. Der Berufungsprozess geht am Freitag zu Ende, mit dem Urteil wird erst später gerechnet.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Von Banker Kerviel: Société Générale pocht auf Milliardenzahlung"

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  • die französischen banken müssen sehr verzweifelt sein, wenn sie zu solchen strohhalmen greifen...
    Vg

  • Ja, sollen sie ihn mal verklagen. Das Geld werden sie auch sicher zurück kriegen.

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