Vor der Entscheidung
Diese Rechte haben Sie beim Fluglotsenstreik

Die Fluglotsen halten an ihren Streikplänen fest. Flughäfen und Airlines arbeiten an Notfallplänen. Was kann man als Passagier tun, wenn es zum Streik kommt?
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DüsseldorfHeute müssen die Richter entscheiden, ob es mitten in der Feriensaison zum Chaos an Deutschlands Flughäfen kommt: Nachdem die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) einen Streik beschlossen hat, wehrt sich die Deutsche Flugsicherung (DFS) juristisch gegen die Streikpläne. Sie versucht, eine einstweilige Verfügung gegen den Streik zu erwirken.

Scheitert die DFS heute am Frankfurter Arbeitsgericht, dann könnten schon morgen um 6 Uhr der erste Streik an deutschen Flughäfen beginnen. Die Lotsen wollen lediglich einen Notdienst aufrechterhalten, so dass tausende Flugverbindungen ausfallen könnten. Flughäfen und Airlines haben bereits mit den Vorbereitungen für diesen Fall begonnen.

Ob es zum Fall der Fälle kommt, bleibt noch offen: Auch wenn die Richter den Streik für Rechtens erklären, kann die DFS die Schlichtung anrufen und damit den Streik in letzter Sekunde um mehrere Wochen verzögern.

Derweil hat die Lufthansa mit Notfallplanungen begonnen. Im Hintergrund entstehe ein Sonderflugplan, der sehr viele Flugausfälle beinhalten würde, sagte eine Sprecherin von Europas größter Luftfahrtgesellschaft am Mittwoch in Frankfurt. Der Plan würde im Falle eines Arbeitskampfes aus der Tasche gezogen.

Es sei sicherlich möglich, einige Flüge vom Rand der geplanten Streikzeit von 6.00 bis 12.00 Uhr zu verlegen, sagte die Sprecherin. Weil aber zudem die Umläufe von Maschinen und Crews gestört würden, müsste im Fall eines Streiks für den gesamten Donnerstag noch mit Verspätungen gerechnet werden.

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