Vorbereitungen für den Börsengang
Arcandor stößt Immobilien ab

Der Essener Arcandor-Konzern hat mit dem Verkauf der Neckermann-Zentrale in Frankfurt die Trennung von seinen noch vorhandenen Immobilien fortgesetzt. Insgesamt sollen dem Konzern so rund 4,5 Milliarden Euro zufließen.

HB ESSEN. Mit der britischen Immobilienfirma SEGRO (Slough Commercial Properties) sei ein Kaufpreis von 200 Millionen Euro für den Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von 310 000 Quadratmetern vereinbart worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der bis Ende Juni unter dem Namen Karstadt-Quelle firmierende Konzern hatte zuvor bereits mitgeteilt, aus dem Verkauf von noch im Unternehmen verbliebenen Immobilien insgesamt weitere rund 600 Millionen Euro erlösen zu wollen.

Die Zentrale der Arcandor-Versandhandelstochter werde von dem Unternehmen auf der Basis eines langfristigen Vertrags wieder zurückgemietet, hieß es. Für das britische Unternehmen sei dies das größte bislang auf dem europäischen Kontinent abgeschlossene Immobilien-Geschäft. Das Frankfurter Versandhandelsunternehmen soll im kommenden Jahr von Arcandor an die Börse gebracht werden.

Aus dem Verkauf der Karstadt-Warenhaus-Immobilien hatte Arcandor zuvor bereits rund 3,7 Milliarden Euro erlöst. Weitere mindestens 800 Millionen Euro allein aus dem Geschäft mit den Warenhaus-Immobilien sollen dem Unternehmen noch im Laufe dieses Jahres zufließen. Auch die Warenhäuser waren von Karstadt langfristig wieder zurückgemietet worden.

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