Vorläufige Zahlen für Rumpfgeschäftsjahr
Douglas gelingt operativer Gewinn

Der Handelskonzern Douglas hat in seinem verkürzten Geschäftsjahr entgegen den Erwartungen einen operativen Gewinn erzielt und den Umsatz leicht gesteigert.

HB DÜSSELDORF. Vor allem dank kräftigerer Kosteneinsparungen hat der Handelskonzern seine eigenen Erwartungen an das Rumpfgeschäftsjahr 2003 leicht übertroffen. Dank Zukäufen stieg auch der Umsatz leicht an. Angaben zu den Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft wollte ein Sprecher am Donnerstag nicht machen.

Das vorläufige Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei von Januar bis Ende September auf 3,6 Mill. € gestiegen nach einem operativen Verlust von 2,9 Mill. € im Vorjahreszeitraum, teilte Douglas mit. Damit liege der Konzern leicht über den eigenen Erwartungen, die von einem geringen operativen Verlust ausgegangen seien. Noch Anfang Oktober hatte Douglas erklärt, man gehe für den Neunmonatszeitraum wie im Vorjahr von einem leichten operativen Verlust aus. „Die Verbesserung des operativen Ergebnisses ist in erster Linie auf ein effizientes Kostenmanagement zurückzuführen“, erläuterte der Einzelhandelskonzern.

Der vorläufige Umsatz stieg einschließlich Akquisitionen leicht um 0,7 % auf 1,4 Mrd. €. Bereinigt um den Verkauf von Sport Voswinkel habe das Umsatzplus bei 4,3 % gelegen. Allerdings kam es zu diesem rechnerischen Plus in erster Linie dank der erstmaligen Konsolidierung der österreichischen Buchhandelsgruppe Amadeus.

Zu den einzelnen Geschäftsbereichen äußerte sich Douglas am Donnerstag nicht. Ein Sprecher sagte jedoch, die Trendaussagen von Anfang Oktober hätten weiterhin Gültigkeit. Nach den damaligen Angaben konnte vor allem die Buchsparte (Thalia) kräftig um 25 % zulegen. Der zum Kerngeschäft zählende Bereich Schmuck (Christ) erlitt dagegen ein Umsatzminus von 6,2 %, während der Hauptumsatzbringer, die Parfümerien (Douglas) ihren Umsatz um 4,8 % steigern konnten. Der Modebereich (Pohland, Appelrath-Cüpper) hatte dagegen stark unter der sommerlichen Hitzewelle gelitten, dort war der Umsatz um 9,6 % geschrumpft.

Das Geschäftsjahr des im M-Dax gelisteten Konzerns endet in diesem Jahr erstmals am 30. September, weshalb ein Rumpfgeschäftsjahr eingelegt wurde. Durch die Verschiebung des Geschäftsjahres soll künftig das ertragreiche Weihnachtsgeschäft stärker gewichtet werden.

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