Vorläufige Zahlen fürs deutsche Geschäftsjahr 2004/2005 sind gut
Einkaufen bei Ikea wird billiger

Das schwedische Möbelhaus Ikea legt in Deutschland trotz der allgemeinen Kaufzurückhaltung kräftig zu und will die Preise weiter senken.

HB FRANKFURT. Mit dem von September an gültigen neuen Katalog sollen die Preise im Schnitt um vier Prozent sinken. Im Vorjahr waren die Preise dem Unternehmen zufolge bereits um sechs Prozent gesunken. Kein einziges Produkt werde teurer werden als im alten Katalog, versprach Deutschland-Chef Weber am Dienstag. Ikea reagiert damit auf die Kritik aus der deutschen Möbelindustrie, die im vergangenen Jahr auf mehrere im Preis gestiegene Produkte hingewiesen hatte und Ikea deshalb Verbrauchertäuschung vorwarf.

Nachlässe wird es vor allem bei Schlafzimmern und Küchen geben. Diese beiden Segmente seien bereits im jetzt ablaufenden Geschäftsjahr die Renner gewesen, sagte Weber. 100 Millionen Euro kosten Ikea die neuerlichen Preissenkungen, 130 Millionen kosteten die letzten.

Deutschland ist mit 36 Einrichtungshäusern der wichtigste Markt für den durch Möbel zum Selberaufbauen berühmt gewordenen Konzern. Hier erzielt Ikea nach eigenen Angaben etwa 20 Prozent seines Gesamtumsatzes. Weltweit gibt es 213 Ikea-Häuser.

In dem Ende August auslaufenden Geschäftsjahr werde das Unternehmen nach vorläufigen Berechnungen seinen Umsatz in Deutschland um 11,2 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro steigern. Auch der Gewinn werde höher als im Vorjahr ausfallen, sagte Weber. Zahlen nennt das Unternehmen allerdings grundsätzlich nicht.

Besonders stark war das Wachstum mit 43 Prozent beim Online-Verkauf. Trotzdem macht dieser aber nur drei Prozent des Gesamtumsatzes aus. Im neuen Geschäftsjahr werden Katalog und Internet stärker miteinander verknüpft, damit Büros oder Küchen gleich am Computer geplant werden können. Zugelegt hat auch der Lebensmittelbereich mit einem Umsatzplus von 15,5 Prozent auf 141 Millionen Euro.

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