Vorsichtige Prognose nach Gewinnsprung
Walt Disney trotzt Konjunkturflaute

Der zweitgrößte US-Unterhaltungskonzern hat unterstützt von florierenden Geschäften mit seinen TV-Sendern und seinem Vergnügungspark in Paris im dritten Quartal mehr verdient als im gleichen Vorjahreszeitraum. Für den restlichen Jahresverlauf zeigte sich das Unternehmen aufgrund eines schwächelnden Anzeigenverkaufs allerdings etwas vorsichtiger.

rtr LOS ANGELES. Der Nettogewinn sei im Berichtsquartal auch dank positiver Sondereffekte um 8,5 Prozent auf 1,28 Milliarden Dollar oder 0,66 Dollar je Aktie gestiegen, teilte der Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Ein Jahr zuvor hatte Walt Disney 1,18 Milliarden Dollar oder 0,57 Dollar je Dividendenpapier erwirtschaftet.

Der Umsatz erhöhte sich um zwei Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Konzern die Markterwartungen. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Gewinn je Anteilsschein von 0,61 Dollar und einem Umsatz von 9,14 Milliarden Dollar gerechnet. Walt-Disney-Chef Robert Iger sagte bei einer Analystenkonferenz, dass das Unternehmen weiterhin "mit dem bisherigen Geschäftsverlauf und besonders mit seiner langfristigen Marktposition zufrieden sei".

Im laufenden Quartal hätten jedoch die Hotel-Buchungen für die US-Vergnügungsparks stagniert, sagte Finanzchef Tom Staggs. Das Anzeigengeschäft schwächele derzeit. Für den Rest des Geschäftsjahres rechne Walt Disney aufgrund des Rückkaufs der Disney-Läden mit einer "moderaten" Verringerung des Gewinns.

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