Vorwürfe gegen Schnellrestaurant-Kette
McDonald's ist in China angeblich zu geizig

Die Behörden in China prüfen Vorwürfe, wonach die Schnellrestaurants McDonald's, KFC und Pizza Hut viele Mitarbeiter unterbezahlen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte es für die Fast-Food-Ketten teuer werden.

HB PEKING. In der südchinesischen Millionen-Stadt Guangzhou ist per Gesetz ein Mindest-Lohn von 7,5 Yuan (etwa 0,73 Euro) pro Stunde vorgeschrieben. Örtlichen Medien zufolge haben die Restaurants Teilzeit-Beschäftigten aber nur vier bis fünf Yuan gezahlt. Die US-Konzerne McDonald's und Yum Brands, zu dem Pizza Hut und Kentucky Fried Chicken (KFC) gehören, wiesen die Vorwürfe zurück.

Die Zeitung „New Express“ hatte über angebliche Verstöße berichtet und auf bestehende Arbeitsverträge verwiesen. Ein hochrangiger Behörden-Vertreter sagte der „China Daily“, die Vorwürfe würden untersucht. Sollten sie sich bestätigen, müssten die Arbeitgeber den Mitarbeitern Entschädigungen zahlen.

McDonald's und Yum Brands beschäftigen Medienberichten zufolge in ihren zusammen rund 3000 chinesischen Restaurants etwa 200 000 Menschen - darunter viele Teilzeit-Beschäftigte wie etwa Studenten, die damit ihre Ausbildung finanzieren.

Das Mindestlohn-Gesetz in der südlichen Provinz Guangdong gilt seit Anfang 2007. Für Millionen Chinesen gehört schlecht bezahlte und gefährliche Arbeit mit wenig Rechten zum Alltag. Im Zuge des rasanten Wirtschaftswachstums versucht die Regierung zum Teil aber, für eine bessere Bezahlung zu sorgen.

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