Wachstum auf US-Markt
Anheuser-Busch profitiert vom Bierdurst der Amerikaner

Der größte US-Brauereikonzern Anheuser-Busch hat im ersten Quartal 2006 bei Gewinn und Umsatz die Markterwartungen übertroffen. Grund waren vor allem moderate Preiserhöhungen sowie das Wachstum auf dem wichtigen US-Markt.

HB CHICAGO. Die Aktien kletterten um 4,3 Prozent auf 44,47 Dollar. Den Nettogewinn bezifferte das Unternehmen auf 499,2 Millionen Dollar oder 64 Cent je Aktie nach 500,4 Millionen Dollar im Vorjahr. Auf Aktienbasis war der Gewinn unverändert.

Der Nettoumsatz kletterte auf 3,76 Milliarden Dollar von 3,56 Milliarden Dollar. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 56 Cent gerechnet. Den Umsatz erwarteten sie im Schnitt mit 3,63 Milliarden Dollar.

Insgesamt verkaufte Anheuser-Busch, zu dem die Biermarken Budweiser und Michelob gehören, fast elf Prozent mehr Bier. Auf dem US-Markt kletterte der Absatz um 4,6 Prozent. Dort hat die Branche zuletzt stark darunter gelitten, dass viele Verbraucher sich vermehrt Wein und Cocktails zuwendeten. In Deutschland wird Anheuser-Busch sein Bier zur Fußball-WM in den Stadien verkaufen.

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