Wachstum gegen den Branchentrend
Kommentar: Metro im Höhenflug

Der größte Immobilien-Deal Europas ist geplatzt, die Metro bleibt auf ihrem derzeitigen Schuldenstand sitzen - und ihre Aktien legen deutlich zu. Verkehrte Welt?

Den mächtigsten Handelskonzern Deutschlands, so scheint es, kann offenbar nichts erschüttern. Nicht einmal, dass Analysten das Kursniveau inzwischen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 24 als außerordentlich hoch bewertet bezeichnen.

Zum Vergleich: Karstadt und Douglas kommen knapp auf die Hälfte. Tatsächlich zeigt sich der Konzern - bis auf die Warenhaus-Tochter Kaufhof - von der Krise im Einzelhandel völlig unbeeindruckt. Nicht nur das Auslandsgeschäft, das inzwischen fast die Hälfte des Umsatzes bringt, läuft wie am Schnürchen. Auch in Deutschland wachsen die Metro-Vertriebslinien Cash & Carry, Mediamarkt/ Saturn, Praktiker und Real deutlich gegen den Branchentrend.

Börsianern erscheint da ein abgeblasener Drei-Milliarden-Euro-Deal offenbar als Peanuts.

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