Wachstum in „Problemländern“
Würth spürt Konjunkturbelebung in Südeuropa

Privatleute und Unternehmen in Spanien und anderen kriselnden Ländern haben wieder mehr Geld. Das spüren klassische Konsumgüterhersteller, doch auch Materialspezialisten wie Würth sehen Licht am Ende des Tunnels.
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KünzelsauDer Handelskonzern Würth hat in der ersten Jahreshälfte seine Umsätze dank einer anziehenden Nachfrage in den kriselnden Euroländern wieder steigern können. Die Erlöse hätten um 2,8 Prozent auf 5,02 Milliarden Euro zugelegt, wie Würth am Donnerstag in Künzelsau mitteilte. Außer in Italien habe Würth in allen „Problemländern“ wachsen können.

In Spanien habe der auf Montage- und Befestigungsmaterial für professionelle Handwerker und die Industrie spezialisierte Händler beispielsweise ein Plus von neun Prozent erzielt. Damit ist Würth auf gutem Weg zu seinem Ziel, 2014 die Marke von 10 Milliarden Euro Umsatz zu knacken.

Obwohl der Schwerpunkt von Würths Geschäft mit einem Umsatzanteil von etwa 80 Prozent in Europa liegt, habe der starke Euro das Umsatzwachstum gebremst. Dieser Effekt werde den Angaben zufolge aber im Laufe des Jahres nachlassen. „Wir erwarten im zweiten Halbjahr aber keine weiteren negativen Einflüsse“, sagte der Sprecher der Konzernführung, Robert Friedmann.

Das Betriebsergebnis stieg um 14,6 Prozent auf 235 Millionen Euro. Ende Juni beschäftigte Würth 64.891 Mitarbeiter, gut 1300 mehr als im Dezember.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wachstum in „Problemländern“: Würth spürt Konjunkturbelebung in Südeuropa"

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  • Und woher haben die Euro-Schuldenländer das Geld...von der EZB und die holt es sich in Form von Bürgschaften und Zahlungen von den wirtschaftlich guten Ländern wie Deutschland (Steuergelder)!
    Ein Kreislauf des Mangel hat die EZB mit dem ESM in Gang gesetzt. Das sozialistische DDR-System lässt grüßen.

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