Wärmedämmung verkauft sich bestens
Hornbach-Baumärkte profitieren von teurer Energie

Weil die Preise für Öl, Gas und Strom ständig steigen, rüsten viele Eigenheimbesitzer ihr Häuschen nach. Dämmplatten kommen unters Dach oder an die Außenwand, eine neue Heizung in den Keller. Davon profitieren die Baumärkte. In der Zwischenbilanz von Hornbach macht sich der Trend bemerkbar.

HB FRANKFURT. Die starken Verkäufe von Heiztechnik und Wärmedämmungen hätten für ein deutliches Umsatzplus gesorgt, teilte Deutschlands viertgrößte Baumarktgruppe am Donnerstag mit. Aber auch das Geschäft mit Materialien für Rohbau, die Renovierung von Bädern und den Ausbau von Dachgeschossen sei überdurchschnittlich verlaufen.

In den ersten neun Monaten des im Februar endenden Geschäftsjahres 2006/2007 steigerte die Hornbach Holding AG ihre Erlöse um 7 Prozent auf 2,02 Mrd. Euro. Flächenbereinigt betrug das Plus 2,9 Prozent. Der Überschuss erhöhte sich um 71 Prozent auf 70 Mill. Euro, das operative Ergebnis (Ebit) um 39 Prozent auf 132 Mill. Euro. Dabei profitierte das Unternehmen auch von höheren Handelsspannen und gesunkenen Kosten für Verwaltung und den Betrieb der Filialen.

Im dritten Quartal alleine ging der Umsatz um 7,3 Prozent auf 643,8 Mill. Euro nach oben. Das Betriebsergebnis legte um stolze 146 Prozent auf 32,6 Mill. Euro zu. Mit einem Umsatzplus von 5,2 Prozent im Inland sei das beste Resultat eines dritten Quartals seit zehn Jahren erzielt worden, hieß es. Die gute Entwicklung macht sich auch in der Mitarbeiterzahl bemerkbar: Konzernweit beschäftigt Hornbach 12 200 Menschen, knapp 100 mehr als vor Jahresfrist.

Für das Gesamtjahr 2006/07 geht der Konzern, zu dem insgesamt 121 Bau- und Gartenmärkte gehören, unverändert von einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Die Erträge sollen stärker steigen. Dabei profitiert Hornbach auch von einer Gesetzesänderung: Durch die Aktivierung von Steuererstattungsansprüchen erhöht sich der Jahresüberschuss um rund 19 Mill. Euro. 2007/2008 will Hornbach in Ländern wie Rumänien, Tschechien, Schweden, Schweiz und den Niederlanden bis zu zehn neue Märkte eröffnen.

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