Walmart
US-Handelsriese leidet unter starkem Dollar

Höhere Personalkosten sowie der starke Dollar haben dem US-Handelsriesen Walmart im dritten Quartal einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn beschert. Die Anleger des Konzerns sind aber alles andere als schlechter Stimmung.

Der starke Dollar setzt dem weltgrößten Einzelhändler Walmart zu. Der Umsatz fiel im abgelaufenen Quartal bis Ende Oktober um 1,3 Prozent auf 117,4 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Schwächen gab es vor allem außerhalb des Heimatmarktes. Der Konzerngewinn fiel sogar um elf Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Wal-Mart muss seit längerem höhere Personalkosten schultern.

Die Quartalsbilanz fiel allerdings besser als von Analysten erwartet aus. Daraufhin verteuerten sich die Aktien im vorbörslichen US-Handel um knapp drei Prozent. Positiv kam auch an, dass in den USA auf vergleichbarer Basis der Umsatz um 1,5 Prozent stieg. Es ist für Wal-Mart bereits das fünfte Quartal in Folge mit einem Plus im Heimatmarkt.

Noch besser lief es im Handel für die US-Baumarktkette Home Depot. Hier kletterte der Umsatz im abgelaufenen Quartal um 6,4 Prozent auf 21,82 Milliarden Dollar, weil die Amerikaner mehr Geld für ihre Häuser ausgaben. Der Gewinn stieg um zwölf Prozent auf 1,73 Milliarden Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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