Warenhäuser
Hertie-Rettung in heißer Phase

Der Hauptbesitzer der insolventen Warenhauskette hatte die Gespräche mit dem Insolvenzverwalter vergangene Woche für gescheitert erklärt. Nun gehen die Rettungsbemühungen für Hertie in eine entscheidende Phase.

HB ESSEN/DÜSSELDORF. An diesem Mittwoch soll es nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters ein Treffen mit einem Interessenten und dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium geben. "Es geht um die Rettung vieler Arbeitsplätze", sagte am Dienstag ein Sprecher des Ministeriums in Düsseldorf. Einzelheiten wollte er nicht nennen. Bei dem Gespräch geht es um die Zukunft von insgesamt 54 Hertie-Filialen mit rund 2 800 Mitarbeitern.

Hertie-Sprecher Wolfgang Weber-Thedy erklärte, es würden alle kommen, "die für so ein Gespräch notwendig sind". Insolvenzverwalter Biner Bähr hatte vor wenigen Tagen angekündigt, es gehe bei dem Treffen um eine mögliche Bürgschaft. Hertie hatte im Juli vergangenen Jahres wegen der Finanzprobleme ihres Miteigentümers Dawnay Day Insolvenzantrag gestellt.

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