Warenhauskette
Norddeutsche Hertie-Häuser vor Rettung

Das ist ein deutliches Signal der Hoffnung für einen Teil der Hertie-Filialien: Ein Unternehmer aus Flensburg will neun Häuser der insolventen Warenhauskette übernehmen. Und es gibt auch einen Grund, warum gerade diese Standorte so gute Chancen haben.

HB FLENSBURG. Zurzeit laufen Verhandlungen darüber mit dem Insolvenzverwalter, Banken und dem Vermieter, wie Mathias Hundertmark bestätigte, Geschäftsführer der Consulting-Gesellschaft Hansekontor. Er wolle die Läden als Warenhäuser weiterführen, aber das Konzept verändern. Die Häuser stehen in Elmshorn, Itzehoe, Schleswig, Rendsburg, Husum, Hamburg, Stade, Wilhelmshaven und Cuxhaven.

Laut Hundertmark ist die Konkurrenz in kleinen Städten viel geringer als in Großstädten, deshalb hätten es Kaufhäuser dort leichter. Hundertmark bezifferte die Investitionen auf 18 Mio. Euro, 500 Jobs in den Häuser sollten gerettet werden.

Bisher ist die Schließung der 54 insolventen Hertie-Kaufhäuser für Ende Juli oder Anfang August geplant. Die vor dem endgültigen Aus stehende Hertie-Kette entstand aus von KarstadtQuelle im Jahr 2005 als unrentabel verkauften kleineren Karstadt-Filialen. Käufer waren für knapp 500 Mio. Euro der britische Finanzinvestor Dawnay Day und die Handelsexperten Hilco UK. Im März 2007 wurden die Geschäfte von Karstadt kompakt in Hertie umbenannt. Im Juli 2008 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden.

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