Warenhauskette

Verdi stellt Forderungen an Kaufhof-Bieter

Nach Ansicht von Verdi sollen sich die Kaufhof-Interessenten festlegen. Einem Medienbericht zufolge fordert die Dienstleistungsgewerkschaft weitreichende Zusagen hinsichtlich Warenhausschließungen und betriebsbedingter Kündigungen.
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Blick auf eine Filiale von Galeria Kaufhof in Schweinfurt (Bayern) Quelle: dpa
Galeria Kaufhof in Schweinfurt

Blick auf eine Filiale von Galeria Kaufhof in Schweinfurt (Bayern)

(Foto: dpa)

Essen Vor dem möglichen Verkauf der Metro-Warenhaustochter Kaufhof stellt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nach einem Medienbericht Forderungen an die internationalen Bieter. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ von Samstag will Verdi unter anderem die Zusage vom Käufer, dass in den nächsten fünf Jahren kein Warenhaus geschlossen wird und dass keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Ausgenommen seien die Häuser, deren Aus bereits eingeleitet wurden. Verdi war am Samstag für eine Bestätigung nicht zu erreichen.

Nach Medienberichten gilt der kanadische Handelskonzern Hudsons's Bay mittlerweile als aussichtsreichster Bewerber. Interesse an Kaufhof hat allerdings auch die Benko-Holding Signa als Eigner von Karstadt und die Central Group aus Thailand. Auch Signa sieht sich nach Aussagen aus dem Umfeld des Unternehmens noch im Rennen.

  • dpa
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