Warmer Winter
Gewinn von MVV Energie bricht ein

Der ungewöhnlich warme Winter hat das Geschäft des Versorgers MVV Energie stark belastet. Nicht nur der Umsatz, sondern auch der Gewinn gingen stark zurück. Das Unternehmen hält jedoch an seinen ehrgeizigen Zukunftsplänen fest und plant bereits eine Kapitalerhöhung.

HB MANNHEIM. Der warme Winter und der gesunkene Absatz bei Fernwärme und Gas haben auch die Geschäftszahlen des Energieversorgers MVV negativ beeinflusst. Der Umsatz des sechstgrößten deutschen Energieversorgers sank im ersten Halbjahr 2006/2007 um zwei Prozent auf 1,21 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit 159 Millionen Euro rund 16 Prozent geringer aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Mit einer Kapitalerhöhung von 220 Millionen Euro will sich MVV für Investitionen rüsten. Neben Beteiligungen an Stadtwerken seien auch Investitionen in Kraftwerke, Müllverbrennungsanlagen und erneuerbare Energien denkbar, sagte der Vorstandschef der MVV Energie AG, Rudolf Schulten, am Montag in Mannheim.

Im Gegensatz zu den Bereichen Wärme und Gas entwickelte sich das bisherige Ergebnis im Dienstleistungssegment im laufenden Geschäftsjahr (30. September) gut, teilte das Unternehmen weiter mit.

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