Warnstreiks bei Fluglinie DBA beendet
Warnstreiks behindern Dba-Flugverkehr

Ein Warnstreik des fliegenden Personals hat am frühen Freitagmorgen den Verkehr der verlustreichen Fluggesellschaft Dba vor allem in Berlin, Köln und Düsseldorf lahm gelegt. Ab 8.00 Uhr wurde der Flugbetrieb dann aber wieder voll aufgenommen.

HB FRANKFURT. Zehn von täglich 130 Flügen hätten gestrichen werden müssen, teilte die Dba nach Ende der Arbeitsniederlegungen mit. Nur eine Minderheit des Flugpersonals sei dem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) gefolgt, vorübergehend die Arbeit niederzulegen. Die Warnstreiks dauerten von 5.30 Uhr bis 8.00 Uhr.

Die rund 600 betroffenen Passagiere konnten der Dba zufolge kostenlos auf einen anderen Flug umbuchen oder erhielten auf Wunsch den Ticketpreis erstattet. Die Warnstreiks erstreckten sich der VC zufolge auf München, Düsseldorf, Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart.

Mit dem Warnstreik sollte den Forderungen nach Verhandlungen über einen Tarifvertrag Nachdruck verliehen werden, der die Grundlage für die betriebliche Mitbestimmung legt. Der bestehende Tarifvertrag Personalvertretung war im Juni von der Arbeitgeberseite gekündigt worden. Der Textilunternehmer Hans Rudolf Wöhrl hatte die frühere Tochter von British Airways im selben Monat für einen Euro übernommen und harte Sparmaßnahmen sowie ein einfacheres Preissystem angekündigt, um die Dba vor der Schließung zu retten. Am Donnerstag hatte Wöhrl angekündigt, im Geschäftsjahr 2004/2005 ein positives Ergebnis anzupeilen. Die Sanierung komme damit schneller voran als erwartet.

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