Warnung bei Öl-Radiatoren
Rauchmelder-Rückruf bei Hagebaumärkten

Nach Aldi Süd und Praktiker sind jetzt auch die Hagebaumärkte vom Rauchmelder-Skandal betroffen. Alle Rauchmelder der Firma Sacom werden zurückgerufen.

HB SOLTAU. Der Skandal um gefälschte Rauchmelder zieht immer weitere Kreise. Nach dem Discounter Aldi-Süd und der Baumarktkette Praktiker sind jetzt auch alle 286 Hagebaumärkte in Deutschland betroffen. Die Hagebau Zentrale in Soltau (Niedersachsen) stoppte dort den Verkauf von Rauchmeldern der Firma Sacom. Es gehe um importierte Produktfälschungen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Bei einigen der photoelektrischen Rauchmelder mit der Artikelnummer 324547 handelt es sich den Angaben zufolge mit großer Wahrscheinlichkeit um Plagiate. Es sei deshalb nicht ausgeschlossen, dass die Geräte nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Nach Angaben von Hagebau wurden die Geräte vom Lieferanten vermutlich in betrügerischer Absicht unter funktionierende Geräte gemischt. Sie seien äußerlich von den Originalen nicht zu unterscheiden. Außerdem seien sie nach den national und international gängigen Normen zertifiziert. Die Rauchmelder waren nach dem 9. September zum Preis von 3,99 Euro vorübergehend im Angebot.

Hagebau warnte außerdem vor dem Gebrauch von Öl-Radiatoren mit der Kennung DF-100P-5. Dieser Artikel sei im Zeitraum vom 23. Oktober bis 18. November zum Preis von 19,99 Euro in den Handel gekommen. Die Geräte wiesen Sicherheitsmängel auf. Verschweißte Nähte könnten platzen und heißes Öl auslaufen. Käufer sollen die Geräte zurückbringen. Der Kaufpreis werde erstattet, hieß es.

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