Wasserschaden im Versandzentrum
Sonderschichten bei Beate Uhse

Die Mitarbeiter bei Europas größtem Sexartikel-Hersteller Beate Uhse mussten vor Weihnachten Sonderschichten schieben. Doch nicht, weil das Geschäft so gut lief, sondern wegen eines Wasserschadens. Trotzdem musste so mancher Kunde vergeblich auf sein Weihnachtspäcken warten.

HB FRANKFURT. Ein Wasserschaden hat Europas größtem Sexartikel-Händler Beate Uhse das Weihnachtsgeschäft verdorben. Ein defekter Sprinkler habe Ende November das Vertriebszentrum im niederländischen Walsoorden unter Wasser gesetzt, sagte Vorstandschef Otto Christian Lindemann am Donnerstag. Trotz Reparaturversuchen an der beschädigten Versandtechnik und trotz Sonderschichten hätten zahlreiche Bestellungen nicht bis zum Jahresende abgewickelt werden können.

Der Schaden sei versichert, das Unternehmen könne Umsätze von 15 Mill. Euro wegen der Verzögerungen aber nicht mehr in diesem Jahr verbuchen. Der börsennotierte Konzern werde deswegen seine Umsatz- und Ertragsziele in diesem Jahr nicht erreichen, sagte Lindemann. Er rechne nun mit einem Umsatz annähernd auf dem Vorjahresniveau von 285 Mill. Euro. Auch der erwartete Vorsteuergewinn von 19 Mill. Euro sei nicht mehr erreichbar. Im vergangenen Jahr hatte Beate Uhse den Vorsteuergewinn auf 20,4 Mill. Euro gesteigert.

Die Aktie gab im Tagesverlauf um knapp ein Prozent auf 4,05 Euro nach.

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