Wegen Digitalisierung
GfK rechnet mit starkem Wachstum bis 2015

Das Marktforschungsinstitut GfK will bis 2015 seinen Umsatz auf zwei Milliarden Euro steigern. Antrieb dieses Aufschwungs soll die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen sein.
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MünchenDeutschlands größter Marktforscher GfK will von der zunehmenden Digitalisierung der Welt profitieren und in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Bis 2015 solle der Umsatz auf zwei Milliarden Euro klettern, teilte der Branchenvierte am Donnerstag in Nürnberg mit. Vergangenes Jahr waren es 1,29 Milliarden Euro. Dabei wollen die Franken zwei Prozentpunkte schneller zulegen als die Branche. Und die Rentabilität soll nicht leiden: Die operative Marge werde bis Ende 2015 auf rund 16 Prozent klettern. Vergangenes Jahr waren es 14,3 Prozent.

Für 2010 hatte die GfK - bekannt für ihren monatlichen Konsumklima-Index und die Erhebung der TV-Einschaltquoten - ihren Aktionären die höchste Dividende der Firmengeschichte gezahlt. Denn der Überschuss war um 39 Prozent auf 84 Millionen Euro gestiegen.

Nun will die GfK vor allem im Bereich digitale Medien stärker werden. Der Interneteinfluss auf Kaufentscheidungen und die Wahrnehmung von Marken in der Online-Welt sollen besser gemessen werden können. Dafür wurden zuletzt auch kleinere Firmen übernommen, die darauf spezialisiert sind.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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