Wegen Millionenabfindung
Disney-Aktionäre verklagen Direktorium

Das Direktorium von Walt Disney muss sich seit Mittwoch wegen der umstrittenen millionenschweren Abfindung an den ehemaligen Präsidenten des Unternehmens, Michael Ovitz, vor Gericht verantworten.

HB GEORGETOWN. Die Aktionäre werfen dem Aufsichtsgremium vor, es habe die Entscheidung von Konzernchef Michael Eisner, dessen persönlichen Freund Ovitz als Disney-Präsident zu berufen, lediglich abgesegnet und diesen nur 14 Monate später mit einer Abfindung von 140 Millionen Dollar wieder ziehen lassen. Einschließlich der von den Anteilseignern geltend gemachten Zinsen könnte sich die Forderung gegen Ovitz auf 200 Millionen Dollar summieren.

Im März hatte das Magagement des US-Unterhaltungskonzerns nach einem beispiellosen Aktionärsaufstand die Macht Eisners beschnitten. Eisner fungiert seither nur noch als Chefmanager (CEO) und musste sein Amt als Vorsitzender des Direktoriums (Chairman) abgeben. Einige Großaktionären warfen Eisner strategische Fehlentscheidungen vor, die dem Aktienkurs geschadet hätten.

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