Wegen Umweltverschmutzung: Höchststrafe für US-Kreuzfahrtgesellschaft

Wegen Umweltverschmutzung
Höchststrafe für US-Kreuzfahrtgesellschaft

Schlechtes Management wirft das US-Justizministerium der Kreuzfahrtgesellschaft Princess Cruise vor: Weil eines ihrer Luxusdampfer Ölreste ins Meer abließ, muss das Unternehmen 40 Millionen Dollar Strafe zahlen.
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WashingtonWeil eines ihrer Schiffe Ölreste ins Meer abließ, ist die kalifornische Kreuzfahrtgesellschaft Princess Cruise Lines mit einer Rekordstrafe von 40 Millionen Dollar (37,6 Millionen Euro) belegt worden. Die Verschmutzung durch die "Caribbean Princess" sei nicht allein das Ergebnis von Fehlverhalten einzelner auf einem bestimmten Schiff gewesen, erklärte das US-Justizministerium am Donnerstag in Washington. Vielmehr stehe sie für "die schlechte Kultur und das schlechte Management" bei Princess Cruise Lines.

Die 40 Millionen Dollar sind den Angaben zufolge die höchste jemals in den USA verhängte Strafe für mutwillige Umweltverschmutzung durch Schiffe. Die Ermittlungen gegen die Kreuzfahrtgesellschaft waren ins Rollen gekommen, nachdem ein Ingenieur der "Caribbean Princess" im August 2013 den Behörden die Existenz einer "magischen Pipeline" enthüllt hatte, über die illegal Ölreste ins Meer geleitet wurden. Den Ermittlungen zufolge begann diese illegale Praxis bereits im Jahr 2005.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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