Wegfall von Firmenwertabschreibungen erwartet
DIS erleidet deutliche Einbußen

Der Personaldienstleister DIS Deutscher Industrie Service blickt betrübt auf die aktuellen Geschäftszahlen. Sobald die Konjunktur wieder anzieht, rechnet DIS auch wieder mit Zuwächsen bei Umsatz und Überschuss.

HB FRANKFURT. 2003 hatte das Düsseldorfer Unternehmen wegen der schwachen Konjunktur und der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt noch deutliche Einbußen erlitten. „Wir gehen bei einem moderaten Wirtschaftswachstum von einer deutlichen Verbesserung des Umsatzes aus. Das erste Quartal sieht nicht schlecht aus“, prognostizierte DIS-Vorstandsvorsitzender Dieter Scheiff am Dienstag bei der Vorlage der Bilanz in Frankfurt. Die Nachfrage nach Zeitarbeit im Industriebereich laufe bereits seit dem dritten Quartal 2003 gut, in den zuletzt schwachen Sparten Informationstechnologie und Office Management sei spätestens für die zweite Jahreshälfte eine Belebung absehbar. Im laufenden Geschäftsjahr sei auch beim Ergebnis mit Verbesserungen zu rechnen, wobei sich ein Teil des Zuwachses durch eine Änderung bei der Bilanzierung ergeben könnte.

Die 1967 gegründete DIS AG gehört nach eigenen Angaben zu den fünf größten Personaldienstleistern in Deutschland. Im deutschsprachigen Raum hat das Unternehmen rund 5 600 Mitarbeiter in 142 Niederlassungen. Die im Kleinwertesegment SDax notierte DIS-Aktie gegen Marktschluss bei 20,38 Euro 2,5 Prozent im Plus.

DIS 2004 wieder auf Wachstumskurs

Für das laufende Geschäftsjahr peilt DIS ein Umsatzplus um 14,5 Prozent auf 250 Millionen Euro an. „Davon sind sieben Prozent organisches Wachstum. Der Rest ist auf die erstmalige Konsolidierung der zugekauften encad-Gruppe zurückzuführen“, sagte Vorstandschef Scheiff.

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