Weihnachten Spielwarenbranche rechnet mit Rekordgeschäft

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Fränkischer Spielwarenhersteller Playmobil hat großen Anteil
Die größten Spielwarenhersteller der Welt
Platz 10: Zapf Creation AG
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Die deutsche Zapf Creation AG aus dem oberfränkischen Rödental ist nach eigenen Angaben Europas größter Puppenhersteller und vertreibt Marken wie die „Baby Born“. 2014 machte das Unternehmen einen Umsatz von 58,9 Millionen Euro.

Quelle: Unternehmensangaben

Platz 9: Bruder
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Auch Bruder hat sich spezialisiert: Das Fürther Familienunternehmen bietet Spielfahrzeuge im einzigartigen Maßstab 1:16 an. Das Unternehmen ist auch international tätig und unterhält für den nordamerikanischen Markt ein Lager in den USA. 2014 wurde ein Umsatz von 75 Millionen Euro erwirtschaftet.

Platz 8: Steiff
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Der 1877 von Margarete Steiff gegründete Plüschtierhersteller erlebte 2014 eine herbe Niederlage: Der Europäische Gerichtshof entschied, dass der Hersteller keinen Schutz des europaweit bekannten Markenzeichens „Knopf im Ohr“ mehr beanspruchen kann. Einem Knopf im Ohr fehle es schlicht an Unterscheidungskraft. Umsatzwerte von Steiff liegen nur für 2013 vor, in diesem Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 93,27 Millionen Euro.

Platz 7: Schleich
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Das international tätige Unternehmen Schleich aus Schwäbisch Gmünd produziert handbemalte, möglichst originaltreue Hartgummifiguren. 2014 wurde Schleich, das 1986 in Konkurs gegangen war, durch den französischen Investor Ardian für 220 Millionen Euro gekauft. 2013 betrug der Umsatz 106 Millionen Euro.

Platz 6: Ravensburger
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Die international tätige Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in, nun ja, Ravensburg, ist auch heute noch weltweit vor allem durch die Herstellung von Gesellschaftsspielen und Puzzles bekannt. Der Umsatz 2014 betrug 373,2 Millionen Euro.

Platz 5: Playmobil
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Der Systemspielzeughersteller der zur Geobra Brandstätter Stiftung mit Sitz im fränkischen Zirndorf gehört, produziert seit 1974 seine nach dem Kindchen-Schema konstruierten Figuren. Mit seinen ursprünglich „Klickies“ genannten Figuren erwirtschaftete Playmobil 2014 einen Umsatz von 535 Millionen Euro.

Platz 4: Simba-Dickie-Group
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Die Simba-Dickie-Group tätigte 2013 einen prominenten Zukauf: Der Spielwarenhersteller, der sich einst durch einen Zusammenschluss der Unternehmen Simba Toys und Dickie Toys gegründet hatte, kaufte den insolventen Modelleisenbahnhersteller Märklin. 2014 betrug der Umsatz der Unternehmensgruppe 602 Millionen Euro.

Einen großen Anteil am anhaltenden Wachstum hat der fränkische Spielwarenhersteller Playmobil. Dieser stehe für mehr als zwanzig Prozent des Wachstums, sagte der für die Branchen-Marktanalyse verantwortliche Joachim Stempfle.

Lego verkaufe sich mit seinen Technikprodukten in Deutschland ebenfalls stark. Einen Sprintstart hätten die neu auf den Markt gekommenen „Hatichmals“ der Firma Spin Master hingelegt, die es auf Anhieb unter die meistverkauften Produkte schafften. Bei den „Hatchimals“ handelt es sich um interaktive Plüschtiere, die in einem Ei stecken und bei Zuwendung schlüpfen.

Produkte mit Lizenzen verkauften sich dem Marktbericht zufolge zuletzt stärker als andere Spielwaren, so dass die Lizenzprodukte ihren Marktanteil auf 21 Prozent erhöhten. Die Lizenzen rund um die Film-Saga „Star Wars“ waren dabei der Haupttreiber dieser Entwicklung.

Zur guten Entwicklung der Spielwarenbranche trug auch bei, dass die Deutschen im Laufe der Zeit immer spendierfreudiger wurden. Im Jahr 2015 gaben sie 290 Euro je Kind aus und damit zehn Euro mehr als der Durchschnitt der fünf größten europäischen Märkte Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien, sagte Stempfle. Noch vor fünf Jahren hätten die Deutschen knapp 30 Euro weniger pro Kind investiert als der Durchschnitt dieser Länder.

Neben dem Handel ist auch die Spielwarenindustrie mit der Lage äußerst zufrieden. Fast die Hälfte der Hersteller erzielte in diesem Jahr einen besseren Umsatz als im Vorjahr, nur 14 Prozent machten schlechtere Geschäfte, sagte Verbandsgeschäftsführer Ulrich Brobeil. Für 2017 rechnen 44 Prozent der Unternehmer mit einem weiteren Wachstum, nur zehn Prozent fürchten eine Verschlechterung. „Die deutsche Spielwarenindustrie ist enorm stark“, sagte Brobeil.

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