Weihnachten im Internet
So bestellen Sie Ihre Geschenke sicher im Netz

Das Internet erlebt einen Ansturm auf Weihnachtsgeschenke. Für Präsente aus dem Netz geben die Deutschen so viel Geld wie nie aus. Handelsblatt Online erklärt, wie Sie sich beim Online-Kauf am besten vor Betrug schützen.
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DüsseldorfAn Weihnachten packt die Deutschen traditionell der Kaufrausch. Ist ja schließlich auch nur einmal im Jahr. 2014 aber sind die Bundesbürger offenbar bereit, so viel Geld wie nie in Geschenke zu investieren. Im Schnitt 447 Euro pro Kopf – diesen Betrag hat der Deutsche Handelsverband (HDE) in einer aktuellen Umfrage ermittelt. Damit würden die Menschen hierzulande nochmal 50 Euro mehr in die Hand nehmen als 2013.

Und noch etwas ist anders als vor wenigen Jahren: Verbraucher suchen ihre Überraschungen immer häufiger im Internet - obwohl gerade dort Gefahren lauern. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) hat zum vergangenen Weihnachtsfest gemessen, dass die Deutschen Vorreiter sind, wenn es darum geht, Geschenke im Netz zu bestellen.

Besonders groß ist demnach die Zahl der Online-Kunden unter den 25- bis 34-Jährigen. Mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe kauft ihre Präsente im Internet. Bei den 18- bis 54-Jährigen liegt der Anteil immerhin bei 44 Prozent. Der Bundesverband E-Commerce & Versandhandel (BEVH) kommt in einer aktuellen Erhebung zum dem Ergebnis, dass 74 Prozent der Deutschen ihre Geschenke in diesem Jahr im Internet bestellen werden. Handelsblatt Online verrät, wie Sie Ihre Geschenkkäufe im Netz sicher abwickeln können.

Wie stelle ich sicher, dass ich das Geschenk bekomme, für das ich bezahlt habe?

Diese Unsicherheit klären Sie besser schon, bevor sie auf den Bestell-Button drücken. Laut BEVH-Expertin Solbrig gibt es sichere Indikatoren, mit denen sich die Seriosität von Online-Händlern ermitteln lässt. Als sehr zuverlässig gelten Gütesiegel, die die Verbraucherschutz-Initiative D21 Monitoring Board prüft und herausgibt. Eine Übersicht der qualitativ besten Siegel finden Sie hier.

Um nicht Fälschungen auf den Leim zu gehen, sollten Sie auf jeden Fall die Echtheit dieser Siegel prüfen. „Der Link dahinter sollte immer auf die Seite der Prüfstelle führen“, sagt Solbrig.

Wer ganz sicher gehen will, kann auf den Seiten von Prüfstellen wie Trusted Shops nach dem Shop suchen, bei dem er ein Geschenk bestellen will. Grundsätzlich gilt beim Internethandel: Das Aufführen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) und Widerrufsbelehrungen ist Pflicht.

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