Weihnachtsgeschäft 2006 bleibt unerreicht
Einzelhandel hofft auf Nachweihnachtsgeschäft

Nach einem eher schleppenden Weihnachtsgeschäft wartet der Einzelhandel noch immer auf den großen Durchbruch. Voraussichtlich wird der Umsatz im Weihnachtsgeschäft 2007 nicht nicht das Vorjahresniveau erreichen können. Doch eine kleine Hoffnung gibt es noch.

HB BERLIN. Bislang sei das Niveau von 2006, als die Kunden wegen der damals bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung in die Warenhäuser strömten, noch nicht erreicht worden, räumte der Sprecher des Branchenverbandes HDE, Hubertus Pellengahr, am Donnerstag ein. Es sei aber noch möglich, beim Umsatz den Vorjahreswert aus dem November und Dezember von 75 Mrd. Euro zu erreichen. Die Händler setzten auf einen Ansturm bis zum Jahresende, um Boden gutzumachen. Der Handels- und Reisekonzern Arcandor bewertete das bisherige Geschäft als „zufriedenstellend“. Die Konkurrenten Metro und Douglas wollten sich noch nicht äußern

Zwar habe es am dritten Adventswochenende eine Belebung gegeben. Diese „kam jedoch zu spät, um das gesamte Weihnachtsgeschäft bis zum Heiligen Abend herauszureißen“, sagte der Sprecher des Deutschen Einzelhandelsverbandes, Hubertus Pellengahr, am Donnerstag in Berlin. Hoffnungen setzten die Händler jetzt auf das Nachweihnachtsgeschäft.

Die vorläufige Bilanz des gesamten Weihnachtsgeschäfts falle einer Mitgliederumfrage zufolge gemischt aus, sagte Pellengahr. Es habe in diesem Jahr spät begonnen und sei in der ersten Adventshälfte zu ruhig verlaufen. „Vor allem die hohen Benzinpreise und zu milde Temperaturen haben die vorweihnachtliche Konsumstimmung beeinträchtigt.“ Wesentlich höhere Umsätze habe der Einzelhandel in der gesamten Woche vor Weihnachten verzeichnen können.

Besonders positiv sei das Weihnachtsgeschäft im Bereich der Unterhaltungselektronik und bei Spielwaren verlaufen, sagte Pellengahr. „Weniger erfolgreich war es bisher bei Textilien und Einrichtungsgegenständen.“

„Für viele Einzelhändler beginnen die Feiertage nach Weihnachten“, sagte Pellengahr. Am „dritten Weihnachtstag“ hätten sich die Geschäfte für einen großen Kundenansturm gerüstet. „Ein Fünftel der Weihnachtsgeschenke sind Gutscheine und Geld, die jetzt im Einzelhandel umgesetzt werden“, sagte Pellengahr. Darüber hinaus würden zahlreiche Ergänzungen und Erweiterungen für Spielwaren sowie Zubehör und Programme für Computer oder Spielekonsolen gekauft.

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