Weihnachtsgeschäft
Amazon entschädigt für UPS-Verspätungen

Die Bestellwut im Weihnachtsgeschäft hat den Paketdienst UPS übermannt. Schlechtes Wetter und ein Strom an Päckchen machten etliche Auslieferungen bis zum Weihnachtsfest unmöglich. Amazon entschädigt daher viele Kunden.
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New YorkSo mancher US-Amerikaner ging zu Weihnachten leer aus. Die Paketdienste wurden der schieren Masse der online bestellten Geschenke nicht Herr. Der Kurznachrichtendienst Twitter war voll von Beschwerden über nicht gelieferte Pakete. Bei den Kunden herrschte besonders deshalb Frust, weil US-Einzelhändler wie Amazon ihnen die Lieferung bis Heiligabend zugesagt hatten.

„An UPS: Warum kommt mein Paket nicht rechtzeitig an? Ich habe die ganze Woche gewartet“, schrieb eine junge Frau. „An FedEx: Wo ist mein Telefon, das schon am Dienstag hier sein sollte?“, beschwerte sich ein junger Mann.

UPS erklärte am Mittwoch, dass die Zahl der Pakete die Kapazitäten der Luftfracht überstiegen habe. Die Mitarbeiter am Boden fuhren noch bis zum späten Heiligabend ihre Touren. Am ersten Weihnachtstag, an dem in den USA traditionell Bescherung ist, wurde nicht ausgeliefert. Der zweite Weihnachtstag war wieder normaler Arbeitstag.

Die Paketdienste führten die Verspätungen neben dem unerwartet hohen Paketaufkommen kurz vor dem Fest auch auf schlechtes Wetter zurück. In manchen Teilen der USA hatten Winterstürme gewütet. Amazon entschloss sich in den USA, etlichen Kunden 20-Dollar-Geschenkgutscheine und die Erstattung von Versandpauschalen anzubieten. In E-Mails an Kunden erklärte Amazon, dass das eigene System die Bestellungen rechtzeitig verarbeitet habe. Die Leistung der Paketdienstleister werde überprüft

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„Schlimmste Weihnachten aller Zeiten“

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