Weihnachtsgeschäft
Handel mit geringen Erwartungen

Mit nur geringen Erwartungen startet der Einzelhandel an diesem Samstag in das Weihnachtsgeschäft. Einen positiven Schub erhofft sich der Handel allerdings von der schwarz-roten Regierung unter der CDU-Kanzlerin Angela Merkel.

HB BERLIN. „Da müsste jetzt ein Stück Verunsicherung vom Weihnachtsgeschäft genommen sein“, sagte der Sprecher des Branchenverbandes HDE, Hubertus Pellengahr. So wünscht sich die von der Konsumflaute weiterhin gebeutelten Branche, dass sich der seit 2001 rückläufige Trend bei den Weihnachtsumsätzen wenigstens in diesem Jahr nicht weiter fortsetzt.

„Wir wären froh, wenn wir an das Umsatzniveau des Vorjahres anknüpfen können.“ Im vergangenen Jahr setzte der Handel im November und Dezember 68,1 Milliarden Euro um. „Vor vier Jahren lagen die Umsätze in der Weihnachtszeit noch bei mehr als 70 Milliarden Euro“, betonte Pellengahr.

Sorge bereiten Ankündigungen der neuen Regierungskoalition wie die drastische Kürzung des Weihnachtsgeldes für Beamte. Auch auf dem Arbeitsmarkt gebe es derzeit keine Entwarnung. Als positiv wertet der Einzelhandel jedoch, dass die Mehrwertsteuererhöhung erst für 2007 droht. „Das ist schon eine Erleichterung“, sagte der Branchensprecher. Mit einem guten Geschäft in den Wochen vor dem Fest rechnet der HDE bei Spielzeug und Unterhaltungselektronik. Auch Bücher seien unter dem Weihnachtsbaum sehr gefragt.

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