Weihnachtsgeschäft
Kälte macht dem Handel Hoffnung

Begleitet vom frühen Wintereinbruch hat für den deutschen Einzelhandel am ersten Adventswochenende die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts begonnen.

HB FRANKFURT. Vor allem der Bekleidungshandel hoffte auf eine rege Nachfrage in Folge des Schneewetters, wie der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr, sagte. Allerdings dürfte das witterungsbedingte Verkehrschaos vor allem in Nordrhein-Westfalen viele Kauflustige auch von den Innenstädten fern gehalten haben. „Was die Kundenfrequenz angeht, ist ein sehr differenziertes Bild zu erwarten“, sagte Pellengahr. Am Montag will der Verband eine Umsatzschätzung bekannt geben.

In mehr als 200 Städten nutzten die Einzelhändler den frühen Adventsbeginn zu einem verkaufsoffenen Sonntag. Dieser ist möglich, weil das erste Adventswochenende in diesem Jahr noch in den November fällt. Das Ladenschlussgesetz erlaubt der Branche zu bestimmten Anlässen vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Davon ausgenommen ist jedoch der Dezember.

Einer Umfrage zufolge will fast die Hälfte der Deutschen in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke tiefer in die Tasche greifen. Zugleich allerdings muss deutlich mehr als ein Drittel der Bundesbürger den Gürtel enger schnallen.

Knapp 48 Prozent der Befragten planen höhere Ausgaben zum Fest, wie die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen ergab. Männer seien dabei etwas freigiebiger als Frauen. Besonders konsumfreudig seien in diesem Winter junge Menschen. Gut 57 Prozent der unter 24-Jährigen wollen mehr Geld für Geschenke ausgeben als im vergangenen Jahr.

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