Weitere Finanzmittel
PIN-Entscheidung fällt am Freitag

Axel Springer will schon am Freitag nach der erwarteten Verabschiedung des Postmindestlohns im Bundestag über den Briefzusteller PIN Group entscheiden. Bis auf weiteres wolle der Konzern der PIN Group neue Finanzmittel zur Verfügung stellen, der laufende Betrieb sei nicht gefährdet.

HB BERLIN. Der Medienkonzern Axel Springer will am Freitag über das Schicksal seiner Brieftochter PIN entscheiden. An diesem Tag wird der Bundestag über die Aufnahme der Briefzusteller in das Entsendegesetz und damit über einen Mindestlohn in dieser Branche entscheiden. Diese bindende Vereinbarung habe der Springer-Aufsichtsrat am Montag in Berlin getroffen, verlautete aus dem Gesellschafterkreis der PIN Group.

Weiter hieß es, der Mehrheitsgesellschafter Springer habe aber noch einmal Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um laufende Kosten wie Löhne zahlen zu können. Über die Höhe der Summe wurde zunächst nichts bekannt.

Sobald die Bundestagsentscheidung gefallen sei, werde der Springer-Vorstand wissen, was er zu tun habe. „Es sind Entscheidungen vorbereitet worden“, hieß es. Zunächst war in Medien davon ausgegangen worden, dass sich die Zukunft der PIN-Group erst nach der endgültigen Sitzung des Bundesrats am 20. Dezember entscheiden wird.

Der Aufsichtsrat habe sich sehr verärgert über die Haltung der Mitgesellschafter gezeigt, keine weiteren Finanzmittel bereitzustellen, wurde darüber hinaus berichtet. An PIN sind unter anderem auch die Verlage Holtzbrinck und DuMont beteiligt. Trotz der Weigerung werde Springer weiter Druck auf die Mitgesellschafter ausüben.

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