Weitere Geschäfte geplant
Angeschlagene Agiv trennt sich von Immobilienpaket

Der Hamburger Immobilienkonzern Agiv Real Estate hat mehrere Wohn- und Geschäftshäuser veräußert und damit seine Liquiditätslage weiter verbessert.

HB HAMBURG. Die Transaktion umfasse die Übernahme, Bewertung und Aufbereitung sowie den Verkauf der Objekte mit einer Gesamtnutzfläche von 43 000 Quadratmetern in Hamburg an private und institutionelle Investoren, teilte Agiv am Donnerstag mit. Zum Verkaufserlös machte die Gesellschaft keine Angaben. Branchenexperten schätzen, dass Agiv eine Summe von rund 50 Mill. Euro eingenommen hat. Ein Agiv-Sprecher sagte, mit der Transaktion habe sich die Liquiditätslage weiter entspannt. Bis das Unternehmen wieder über ausreichend flüssige Mittel verfüge, seien jedoch weitere Geschäfte nötig.

Die Agiv war kürzlich knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt. Hauptsächlich zum Liquiditätsengpass beigetragen hatte ein Rechtsstreit mit der BHF-Bank über eine Verkaufs-Option. Erst als dieser Streit beigelegt wurde, hatte die BHF ein von ihr blockiertes Festgeld in Höhe von 17 Mill. Euro wieder frei gegeben. Inzwischen hat sich die zum niederländischen Finanzkonzern ING gehörende Frankfurter BHF-Bank von ihrer Beteiligung an Agiv getrennt. Käufer sind nach Branchenangaben drei Großinvestoren um den Kaufmann Alexander Knapp Voith.

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