Weitere Kontrollen
Möglicher Fleischskandal in Niedersachsen

Von einem Betrieb in Umlauf gebrachtes Fleisch soll nicht für die Verarbeitung als Lebensmittel geeignet gewesen sein. Jetzt werden auch die Geschäftspartner der Firma kontrolliert.
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HannoverWegen des Fleischskandal-Verdachts bei einem Bad Bentheimer Betrieb in Niedersachsen werden dessen Geschäftspartner überprüft. Die Daten von Zulieferern und Kunden in dem Bundesland würden an die Landkreise weitergegeben, die für die Kontrollen zuständig seien, sagte ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums am Dienstag. Auch Erkenntnisse über Geschäftspartner in anderen Bundesländern würden weitergeleitet. Zuvor hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (Dienstag) berichtet, dass dem Ministerium entsprechende Listen vorliegen.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt seit Sommer wegen des Verdachts von Kennzeichnungsverstößen und Urkundsdelikten. Sie prüft, ob das Unternehmen sogenanntes Separatorenfleisch nicht als solches ausgezeichnet hat. Dieses wird maschinell von den Knochen gelöst und darf nur verwendet werden, wenn die Produkte entsprechend gekennzeichnet sind. Eine Untersuchung von Proben hatte ergeben, dass das Fleisch nicht für die Verarbeitung als Lebensmittel geeignet war.

Ehemalige Mitarbeiter werfen dem Betrieb vor, tonnenweise schlechtes Fleisch mit gutem vermischt und verkauft zu haben. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme am Dienstag ab. Laut Webseite stellt es in Bad Bentheim wöchentlich rund 2000 Tonnen Geflügelfleisch für Kunden weltweit her.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Weitere Kontrollen: Möglicher Fleischskandal in Niedersachsen"

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  • "Möglicher Fleischskandal in Niedersachsen"

    Ach ja – immer das gleiche Gejammere und immer die dicken Krokodilstränen! DAS ist wirklich zum Jammern und zum Heulen.

    Die Fleischskandale gingen nämlich schlagartig auf ein Minimum zurück, würden die »Verkaufsferkel« benannt und nicht noch gedeckt und dadurch ermuntert und gefördert.

    Nachstehendes Erlebnis spricht für sich und bedarf keiner weiteren Erläuterung:
    »Aus den lecker marinierten Grillsteaks wurde nichts – das Fleisch war verdorben. Bei der Ursachensuche fand ich mich schließlich beim Veterinäramt wieder, und ein Ausschnitt des dort geführten Gesprächs war bezeichnend:
    Frage: „Wenn ich Ihnen die Firmendaten, Name, Betriebsnummer usw., gäbe und Sie fragen würde, ob diese Firma auf der Liste der »Gammelfleischlieferanten« steht, …“
    Antwort: „… DÜRFTE ICH IHNEN KEINE ANTWORT GEBEN.“
    Toll !!!«

  • Danach werden wir auch alle Raubtiere zu veganem Futter umerziehen.

    "Schöne neue Welt."

  • Irgendwie ist die Welt doch gerecht.

    Warum muss man sich auch an (Tier-) Leichen vergreifen. Ist voll eklig und mega unethisch, wenn man Tiere schlachtet, nur damit Menschen mit kaum vorhandenem Bewusstsein und Ethik etwas zu essen bekommen.

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