Weltrekord bei Auctionata

Patek Philippe für sechsstelligen Betrag versteigert

Der Berliner-Online-Kunstauktionator Auctionata verbucht einen Weltrekord: Bei einer Live-Versteigerung im Netz wechselte eine seltene und luxuriöse Patek-Philippe-Uhr für einen gigantischen Preis den Besitzer.
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Uhren als Kapitalanlage
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Die Edlen aus Kalbe: D. Dornblüth & Sohn galten lange Zeit als Geheimtipp für traditionsbewusste Freunde edler Zeitmesser. In erstaunlich kurzer Zeit hat sich inzwischen ein wahrer Dornblüth-Fanclub gebildet. Das kann nicht überraschen, denn in den Uhren steckt viel Handwerk und Liebe zum Detail. Außerdem nehmen sich die Preise noch vergleichsweise moderat aus. Wird die Markenpflege konsequent fortgesetzt, besteht durchaus Wertsteigerungspotential. Das Preisspektrum beginnt bei knapp 3.000 Euro und reicht in der Spitze bis etwa 12.000 Euro.

(Quelle: Michael Brückner, "Uhren als Kapitalanlage")

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Die Raffinierten aus Kärnten: Habring-Uhren wenden sich an den Liebhaber interessanter uhrmacherischer Finessen. Der Mini-Hersteller aus Kärnten überrascht die Fachwelt immer wieder mit beeindruckenden Innovationen. Es handelt sich aber um keine Manufaktur. Auch der noch geringe Bekanntheitsgrad dürfte das Wertsteigerungspotential in Grenzen halten. Allerdings gibt es Ausnahmen: das Habring-Tourbillon erscheint zum aktuellen Preis recht attraktiv. Die Durchschnittspreise für Habring-Uhren liegen zwischen 3.000 und 4.000 Euro.

(Quelle: Michael Brückner, "Uhren als Kapitalanlage")

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"Big Bang" in der Spitzenliga: Hublot - ohne Frage eine äußerst interessante Marke, die mit Recht für sich in Anspruch nimmt, innovativ zu sein. Der Umgang mit unterschiedlichen Materialien und die konsequent vorangetriebene Fertigungstiefe lassen erkennen, dass Hublot auf dem Weg zu einer Manufaktur der besonderen Art ist. Allerdings war der Erfolg dieser Marke bisher eng verbunden mit Jean-Claude Biver und es stellt sich die Frage, ob Hublot seinen Charme behält, wenn Biver eines Tages nicht mehr die Richtung vorgibt. Immerhin gehört die Marke zum börsennotierten Luxuskonzern LVMH - und an den Kapitalmärkten gelten bekanntlich oft andere Spielregeln als jene, die sich Uhrenliebhaber wünschen würden.

(Quelle: Michael Brückner, "Uhren als Kapitalanlage")

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Die Kunst des Skelettierens: Die Uhren von Stefan Kudoke wenden sich an Liebhaber. Keine Frage, es handelt sich um ein Nischenprodukt. Wer sich für ein solches Unikat interessiert, kommt an Kudoke nicht vorbei. Die längerfristige Wertentwicklung lässt sich kaum einschätzen. Immerhin ist es gut möglich, dass Liebhaber für diese Zeitmesser der besonderen Art auch künftig gute Preise zahlen werden. Basismodelle gibt es ab 3.500 Euro, für aufwändigere Kreationen muss man mit knapp 7.700 Euro rechnen.

(Quelle: Michael Brückner, "Uhren als Kapitalanlage")

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Chronoswiss: Schweizer Uhren aus München. In erstaunlich kurzer Zeit fanden diese Uhren einen breiten Freundeskreis. Die Zeitmesser aus München zeugen allesamt von der Kreativität des Firmenchefs. Seit einiger Zeit verfügt die Marke zudem über ein eigenes Manufakturwerk. Inwieweit eine relativ junge Marke langfristig Wertsteigerungen verspricht, bleibt abzuwarten.

(Quelle: Michael Brückner, "Uhren als Kapitalanlage")

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Uhren für Enthusiasten: Lang & Heyne in Dresden gehört ohne Frage zu den ersten Adressen der deutschen Uhrmacherkunst. Und das ist ganz wörtlich zu nehmen, denn wer eine Uhr aus dieser Manufaktur erwirbt, investiert in ein Kunstwerk, in einen wahren Wert. Die Modelle kosteten im Jahr 2009 zwischen gut 22.000 und knapp 60.000 Euro an der Spitze. Da allerdings erst wenige Uhren dieser Marke verkauft wurden, fehlt bisher noch jede Erfahrung hinsichtlich der längerfristigen Wertentwicklung auf dem Sekundärmarkt. Erfahrungsgemäß bleiben weniger bekannte Marken in puncto Wertsteigerungspotential hinter den großen, weltweit bekannten Namen zurück.

(Quelle: Michael Brückner, "Uhren als Kapitalanlage")

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Mit dem diskreten Charme der Raffinesse: Bei H. Moser & Cie. handelt es sich um den "Rising Star" unter den Top-Armbanduhren. Da die Moser-Uhren der neuen Generation erst seit ein paar Jahren am Markt sind, lässt sich wenig über die Preisentwicklung sagen. Doch die Innovationskraft dieser Marke begeistert - und die Preise liegen unter denen für vergleichbare Modelle anderer Nobelmarken wie Lange & Söhne oder Patek Philippe. Im Schnitt kosten die Uhren zwischen 11.000 und rund 15.000 Euro.

(Quelle: Michael Brückner, "Uhren als Kapitalanlage")

DüsseldorfAm 7. Juni um 19:29 Uhr besiegelte der Hammer von Auktionator Fabian Markus einen neuen Weltrekord: In live im Netz übertragenen Uhrenversteigerung wechselte die seltene Patek Philippe Referenz 2499, Startpreis Euro 180.000, für 470.000 den Besitzer. Noch nie gab es in einer im Internet durchgeführten Uhrenversteigerung einen höheren Zuschlag.

Bei seiner ersten Auktion mit Schwerpunkt „Luxusuhren, Taschenuhren, Armbanduhren“ erzielte das Berliner Online-Kunst- und Auktionshaus einen Gesamtumsatz von 890.000 Euro. Über 1.000 Teilnehmer aus 65 Ländern verfolgten die Live-Auktion im Internet, bei der 86 Prozent der 100 Lots an Uhrenliebhaber aus aller Welt verkauft wurden.

Alexander Zacke, der Chef des Start-ups: „Dieses Ergebnis zeigt, dass der Markt ist reif für eine neue Art der Versteigerung. Wir entwickeln die Auktion der Zukunft, die es Liebhabern wertvoller und seltener Stücke in aller Welt leichter macht, Objekte zu kaufen und zu verkaufen, ohne auf Top-Expertise und Sicherheit verzichten zu müssen.“

Der Auktionator, dessen Onlineshop seit September 2012 live ist, hat die klassische Auktion im Internet neu erfunden. Als erster Online-Anbieter deckt das Unternehmen das gesamte Spektrum eines Kunst- und Auktionshauses ab. Der 100prozentig online-basierte Service reicht von der Bewertung und Schätzung wertvoller Objekte über deren Echtheitsprüfung bis hin zum Verkauf und der Abwicklung sämtlicher damit verbundener logistischer Aufgaben. Die Vision des Berliner Start-ups ist es, den internationalen Kunstmarkt mit Hilfe des Internets für Verbraucher zu öffnen und für jedermann zugänglich zu machen.

Auctionata hat 100 feste Mitarbeiter und Büros in Berlin und New York und ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter Online-Shop für Kunst, Antiquitäten und Sammlerobjekte. Bisher wurden durch den professionellen Schätzungsdienst über 50.000 Schätzungen mit einem Warenwert von über 100 Millionen durchgeführt. Das Unternehmen, in das neben Bright Capital und Kite Ventures auch Holtzbrinck Ventures investiert hat, verfügt inzwischen über 35.000 registrierte Nutzer und wächst derzeit um über 150 Nutzer täglich.

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2 Kommentare zu "Weltrekord bei Auctionata: Patek Philippe für sechsstelligen Betrag versteigert"

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  • Ich finde, mehr ist sie auch nicht wert !

  • Gähn. Bei "normalen" Auktionen sind selten die Bieter von Hochpreisigem im Publikum, die bleiben sehr gerne anonym. So whats realy new?

    PP ist immer eine gute Idee. Meine hat seit nunmehr fast 20 Jahren eine enorme Wertsteigerung erfahren.

    Besser geht es nicht: Tolle Uhr + hervorragendes Investment.

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