Weltweite Marktführerschaft angestrebt
Zusammenschluss: GfK und TNS einigen sich über Einzelheiten

Das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK und ihr britischer Partner Turner Nelson Sofres (TNS) haben sich am Dienstagmorgen über die Einzelheiten des Zusammenschlusses unter Gleichen verständigt. Mit dem Schritt streben sie die weltweite Marktführerschaft in der Wachstumsbranche an.

HB NÜRNBERG/LONDON. Die künftige GfK-TNS repräsentiere ein Geschäftsvolumen von 2,7 Mrd. Euro, sagte TNS-Chef David Lowden am Dienstag in London. GfK und TNS sind den Angaben zufolge mit rund 24 000 Mitarbeitern in 111 Ländern vertreten und können somit das gesamte Spektrum der Branche abdecken. Nummer eins weltweit ist derzeit die US-amerikanische Nielsen Company mit einem Umsatz von zuletzt knapp 3,2 Mrd. Euro.

Beide Seiten erwarten, dass die Aktionäre das Angebot des Aktientausches annehmen. Der GfK-Verein, mit 56,8 Prozent Hauptaktionär der GfK, habe bereits seine Zustimmung signalisiert, sagte Lowden. Der Zusammenschluss soll nach der Zustimmung der Aktionäre im vierten Quartel 2008 erfolgen und mittelfristig rund 97 Mill. Euro pro Jahr Kosten sparen.

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