Wende nach Rückgang in Sicht
Handel glaubt an Aufschwung zum Weihnachtsfest

Der deutsche Einzelhandel hofft auf Besserung zum Fest: Nach fünf mageren Jahren soll es dieses Mal endlich wieder einen Anstieg bei den Weihnachtsumsätzen geben.

DÜSSELDORF. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) prognostiziert für die Monate November und Dezember einen zusätzlichen Umsatz von 7,2 Mrd. Euro, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Immerhin gebe es in diesem Jahr im November und im Dezember jeweils einen Shoppingtag mehr als 2003. Vor fünf Jahren kamen die Händler bei den zusätzlichen Einkäufen in den beiden Schlussmonaten noch auf eine Summe von 13,4 Mrd. Euro.

Doch der Optimismus für dieses Jahr könnte verfrüht sein. Von Januar bis September 2004 setzte der Handel real 1,3 Prozent weniger um als im Vorjahr. Und auch die Kürzungen beim Weihnachtsgeld, die für zahlreiche Verbraucher ein Loch in die Haushaltskasse gerissen haben, werden die Ausgabefreude trüben.

Auf die Frage „Machen Sie den Kauf der Weihnachtsgeschenke von der Zahlung eines Weihnachtsgeldes abhängig?“ antworteten stattliche 30 Prozent der Befragten in einer Umfrage der Münchener Marktforschungsgesellschaft E-Circle mit Ja.

Die Mehrzahl der Deutschen – laut E-Circle sind es 33 Prozent – will in diesem Jahr zwischen 100 und 250 Euro für Geschenke ausgeben. Fast ein Viertel gibt sogar an, dass es auch mehr als 250 Euro werden könnten. Spitzenreiter der geplanten Geschenke sind dabei Bücher mit 55 Prozent der Nennungen, Musik (48 Prozent) und Kosmetik (40 Prozent).

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