Weniger Fluggäste
Pilotenstreik bremst Lufthansa im April

Obwohl die Nachfrage nach Flügen steigt und das Reisen per Flugzeug billiger wird, beförderten Lufthansa und Tochter Germanwings weniger Passagiere im April als im Vorjahr. Grund sind die streikenden Piloten.
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Frankfurt/MainDer dreitägige Pilotenstreik vor Ostern hat der Lufthansa im April merkliche Rückgänge bei Passagieren und Fracht eingebrockt. Trotz der zusätzlichen Nachfrage in den Schulferien beförderten die Flieger der Marken Lufthansa und Germanwings im abgelaufenen Monat mit 6,1 Millionen Fluggästen 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Einschließlich ihrer nicht bestreikten Auslandstöchter Swiss und Austrian Airlines (AUA) kam Europas größte Fluggesellschaft auf 8,6 Millionen Passagiere, ein Minus von 0,6 Prozent, wie sie am Montag in Frankfurt mitteilte.

Die Sitzauslastung verbesserte sich konzernweit um 1,3 Prozentpunkte auf 79,5 Prozent. Dabei seien die Preise deutlich nach unten gegangen. Die beförderte Fracht- und Luftpostmenge sank im Konzern um 9,7 Prozent auf 143 000 Tonnen. Im Zuge des Pilotenstreiks waren Anfang April rund 3800 Flüge der Marken Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo ausgefallen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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