Weniger Passagiere wegen Wetter: Glückssträhne des Frankfurter Flughafens reißt ab

Weniger Passagiere wegen Wetter
Glückssträhne des Frankfurter Flughafens reißt ab

Der Frankfurter Flughafen hat im Januar erstmals seit mehr als zwei Jahren weniger Passagiere abgefertigt. Das soll am Wetter gelegen haben.

HB FRANKFURT. Im innerdeutschen Luftverkehr seien wegen Eis und Schnee etliche Flüge ausgefallen. Auch wegen Streiks im Ausland seien Flüge annulliert worden, begründete der Flughafenbetreiber Fraport am Montag den Rückgang.

Mit 3,7 Mill. sei daher die Zahl der Fluggäste um rund 0,5 Prozent geringer ausgefallen als im Januar vorigen Jahres. Zuletzt war die Passagierzahl in Frankfurt, dem zweitgrößten Flughafen in Europa, im September 2003 zurückgegangen.

Hingegen setzte sich der Aufwärtstrend im Frachtgeschäft fort. Mehr als 145 000 Tonnen wurden im Januar umgeschlagen, gut 7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies bedeute eine neue Bestmarke für den Monat, erläuterte Fraport.

Im türkischen Antalya verzeichnete Fraport an seinem Flughafenterminal dagegen den bislang stärksten Einbruch der Passagierzahl, und zwar um mehr als 86 Prozent auf nur noch gut 44 000. Bis zur Sommersaison solle dort die Verteilung der Fluggäste zwischen dem Fraport-Terminal und der seit knapp einem Jahr bestehenden zweiten Abfertigungshalle wieder gleichmäßiger erfolgen, teilte Fraport mit. Der deutsche Flughafenbetreiber liegt sei langem mit seinem türkischen Partner im Clinch, da dieser die Flugzeuge lieber von der neuen Abfertigungshalle, an der Fraport nicht beteiligt ist, abfertigt.

Passagierzuwächse verzeichneten zu Jahresbeginn indessen die Flughafenbeteiligungen von Fraport in Hahn (plus 10,7 Prozent), Hannover (plus 4,1 Prozent) und Lima in Peru (plus 5,2 Prozent).

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