Weniger Umsatz
Schwacher Dollar macht Ahold zu schaffen

Der weltweit drittgrößte Handelskonzern Ahold verbucht im zweiten Quartal einen weiteren Umsatzrückgang.

HB AMSTERDAM. Der Umsatz sei zwischen März und Juni um 4,8 % auf 12,3 Mrd. Euro gesunken, teilte der in den Niederlanden ansässige Konzern am Donnerstag mit. Damit lagen die Erlöse knapp oberhalb der Erwartung von Analysten, die im Schnitt einen Quartalsumsatz von 12,17 Mrd. Euro erwartet hatten. Im ersten Quartal war der Umsatz um 11,3 % eingebrochen. „Unsere Nettoumsätze wurden wesentlich von schwächeren Wechselkursen, vor allem vom US-Dollar beeinflusst“, teilte Ahold mit. Ohne Wechselkurseffekte hätte das Umsatzminus lediglich 1,4 % betragen. Wenn zudem Deinvestitionen herausgerechnet würden, hätte der Umsatz 3,1 % zugelegt.

Ahold verbucht mehr als 70 % seiner Umsätze in den USA und ist deshalb besonders stark Dollarkursschwankungen ausgesetzt. In Euro leidet der Handelsriese wie die gesamte Branche unter der schwachen Konsumnachfrage. Rund 84 % seiner Umsätze verbucht der Konzern im reinen Lebensmittelhandel. Am 26. August will Ahold die vollständigen Geschäftszahlen für das zweite Quartal veröffentlichen.

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