Werbekonzern steigert US-Geschäft
WPP sieht Anzeichen einer Marktstabilisierung

Der weltweit drittgrößte Werbekonzern WPP hat in den ersten fünf Monaten auf vergleichbarer Basis eine kleines Umsatzplus erzielt und sieht vor allem in den USA Anzeichen einer Stabilisierung des Werbemarktes.

Reuters LONDON. Wechselkursbereinigt sei der Umsatz in den Monaten Januar bis Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund ein Prozent gestiegen, teilte WPP am Montag auf der Hauptversammlung mit. Bei Berücksichtigung der Wechselkurse habe sich wegen des starken Britischen Pfunds allerdings ein Rückgang von mehr als drei Prozent ergeben.

„Die Aussichten für 2004 (...) geben Anlass für ein bisschen mehr Optimismus auf mittlere Sicht“, sagte WPP-Chairman Philip Lader auf dem Aktionärstreffen. Vor allem das US-Geschäft sei in den ersten fünf Monaten gewachsen, erklärte der Konzern, zu dem bekannte Werbeagenturen wie J. Walter Thompson und Young & Rubicam gehören. In Großbritannien seien die Umsätze aber auch auf vergleichbarer Basis zurückgegangen. Die Aktien von WPP, die sich mitten in einem Übernahmekampf um den kleineren Wettbewerber Cordiant befindet, tendierten am Montag 1,6 % höher auf 480 Pence.

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