Werbung täuscht Verbraucher nicht
McDonald's gewinnt Rechtsstreit um Fettleibigkeit

Der Konzern McDonald's hat einen großen Sieg davon getragen: In dem umstrittenen Rechtsstreit um Fettleibigkeit hat ein US-Gericht am Donnerstag zu Gunsten der Fast-Food-Kette entschieden. Das Unternehmen täusche die Verbraucher mit seiner Werbung nicht, so die Richter in ihrem Urteil.

HB NEW YORK. Fördern die Produkte von McDonald's Fettleibigkeit bei Kindern? Diese Entscheidung wurde in den USA mit Spanung erwartet. Das Urteil, in dem die Richter zu Gunsten von McDonald's entschieden, wertete der Fast-Food-Konzern als großen Erfolg. Der Fall sei ein für allemal vom Tisch, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

Die Kläger hätten nicht belegen können, dass McDonald's die Kunden mit ihrer Werbung vorsätzlich zu täuschen versuche, stellte der Richter Rober Sweet fest, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Die Produkte des Unternehmens könnten nicht in direkten Zusammenhang mit ernsthaften Gesundheitsproblemen wie Diabetes und Bluthochdruck in Verbindung gebracht werden. Die Klage war von zwei New Yorker Teenagern vorgebracht worden.

Sweet hatte bereits im Januar eine ähnliche Version einer im August 2002 eingereichten Klage abgewiesen, seinerzeit aber neue ergänzte Klagen zugelassen. Am Donnerstag nun wurde die Klage nicht nur abgewiesen, der Richter untersagte zudem eine weitere Ergänzung.

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