Wertberichtigungen auf Worldcom
Agiv Real Estate stellt Insolvenzantrag

In Hamburg hat die Immobiliengesellschaft Agiv Real Estate beim Amtsgericht Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

HB HAMBURG. Damit solle eine sich abzeichnende Zahlungsunfähigkeit und drohende Überschuldung vermieden werden, teilte das Hamburger Unternehmen am Mittwoch mit. Es solle das Ziel verfolgt werden, Agiv zu sanieren und zu erhalten. „Um das Unternehmen in Zukunft wieder mit genügend Kapital auszustatten, liegen bereits Interessebekundungen von mehreren Investoren vor“, hieß es. Auslöser des Insolvenzantrages sei eine im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus Mietgarantien fällig gestellte Bürgschaft gewesen.

Die Agiv war zudem vor zwei Jahren wegen Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Aktien des zusammengebrochenen US-Telekommunikationsunternehmens Worldcom mit 134 Millionen Euro tief in die roten Zahlen gerutscht. Geschäftszahlen für 2003 liegen noch nicht vor, da die Wirtschaftsprüfer den Abschluss bislang nicht testierten. Die zwei wichtigsten Gläubigerbanken der Agiv sind die HSH Nordbank und die BayernLB.

Die im Prime Standard notierte Agiv-Aktie ist nach Angaben der Deutschen Börse bis 14 Uhr vom Handel ausgesetzt. Zuletzt lag sie 3,45 Prozent im Minus bei 0,56 Euro.

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