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Rechtsstreitigkeiten treiben Bwin tief in rote Zahlen

Der österreichische Buchmacher bwin ist im vergangenen Jahr wegen Rechtsstreitigkeiten und Abschreibungen tief in die roten Zahlen gerutscht.

dpa-afx WIEN. 2006 sei ein Verlust von 539,6 Mill. Euro angefallen, teilte das im ATX notierte Unternehmen am Donnerstag in Wien mit. 2005 hatte bwin noch einen Gewinn von 6,38 Mill. Euro erzielt. Der Verlust fiel damit deutlich höher aus als von Thomson First Call befragte Experten erwartet hatten. Der Umsatz sei von 144 Mill. Euro auf 381,8 Mill. Euro gestiegen.

515,5 Mill. Euro des Verlusts gehen auf eine Abschreibung auf den Kundenstamm in den USA zurück. Neben der Abschreibung belasteten auch hohe Werbekosten bei der Fußball-Weltmeisterschaft das Ergebnis. Die Aktie, die infolge der juristischen Probleme für Glücksspielanbieter weltweit zeitweise bis auf 13 Euro abgestürzt war, verlor am Donnerstag zu Handelsbeginn bis zu vier Prozent. Bis zehn Uhr konnte sich das Papier jedoch wieder erholen und notierte nahezu unverändert bei 33,88 Euro.

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