"Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöht"
Nullrunde bei der Lufthansa City Line

Sowohl die Piloten als auch das Kabinenpersonal der Lufthansa City-Line verzichten für 30 Monate auf eine Gehaltserhöhung. Um flexibler auf die Nachfrage einzugehen stimmten die Piloten einer größere Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu.

HB FRANKFURT/M. Dies teilte die Lufthansa am Montag in Frankfurt nach einem entsprechenden Tarifabschluss mit der Vereinigung Cockpit und der Flugbegleiterorganisation UFO mit. Betroffen sind rund 1 600 Mitarbeiter. Die UFO erklärte, bei dem Abschluss sei es auch um die Vermeidung von betriebsbedingten Kündigungen gegangen.

Die Regelung werde die Kosten der Lufthansa-Tochter bis Ende 2006 um mehr als 40 Millionen Euro senken, erklärte die Lufthansa. Es sei ein Beitrag zu dem Aktionsplan, mit dem das Lufthansa-Ergebnis um 1,2 Milliarden Euro verbessert werden soll. Unabhängig von dem Abschluss bei der City-Line laufen weiterhin Gespräche zwischen der Lufthansa und den Gewerkschaften über einen neuen Konzerntarifvertrag.

„Wir haben die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa City-Line deutlich erhöht und damit dem Regionalverkehr im Lufthansa-Konzern eine Perspektive eröffnet“, sagte Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber.

Nicht bestätigt wurde von der Lufthansa ein Bericht des Magazins „Der Spiegel“, wonach die Flotte der City-Line angesichts des harten Wettbewerbs durch die Billigflieger von derzeit 81 auf 70 Maschinen reduziert werde. Dazu habe es keine Entscheidung gegeben, sagte eine Sprecherin.

Der Tarifabschluss sieht auch vor, dass zusätzliche Flugstunden von Piloten nicht mehr auf Monatsbasis, sondern über einen Zeitraum von zwölf Monaten berechnet werden. Dadurch können Spitzenzeiten mit weniger nachgefragten Monaten ausgeglichen werden. Für das Personal in der Kabine soll über eine solche Regelung noch verhandelt werden.

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