Wieder schwarze Zahlen
Verlangt Austrian Airlines bald mehr Spritgeld?

Die börsenotierte österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines-Gruppe (AUA) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2004 wieder schwarze Zahlen geschrieben.

HB WIEN. Von Januar bis September verbesserte sich das AUA-Betriebsergebnis (EBIT) von minus 7,5 Millionen Euro in 2003 auf plus 39,7 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Es lag damit über den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 12,2 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro. Die AUA-Gruppe besteht aus den Gesellschaften Austrian, Lauda Air und Austrian arrows (Tyrolean Airways). Die Gruppe gehört wie die deutsche Lufthansa zur „Star Alliance“.

Weitere Treibstoffzuschläge nicht auszuschließen

AUA will bei weiter steigenden Ölpreisen einen erneuten Treibstoffzuschlag nicht ausschließen. Dies sagte eine ein Sprecher der Fluglinie am Donnerstag auf Anfrage zu Dow Jones Newswires. Die AUA hatte erstmals im Mai auf die steigenden Kerosinkosten reagiert und einen Treibstoffzuschlag erhoben. Dieser wurde sukzessive auf nunmehr sieben Euro bei Kurz- und Mittelstreckenflüge, 17 Euro bei Langstreckenflügen und 22 Euro bei Flügen nach Australien erhöht.

Wie der Sprecher weiter sagte, führte ein starkes drittes Quartal zu einer Erhöhung des Ergebnisses in den ersten neun Monaten 2004. Positiv hätten sich Marketingmaßnahmen sowie die Kapazitätsausweitungen nach Asien sowie Zentral- und Osteuropa ausgewirkt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%