Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
KPMG schafft 1 000 neue Stellen

Die Nachwirkungen der Krise hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Deutschland stärker gespürt als einige der großen Konkurrenten. Trotzdem will das Unternehmen seine Marktstellung ausbauen und im neuen Geschäftsjahr 1 000 neue Stellen schaffen - ganz ohne Akquisitionen.
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FRANKFURT. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das im September endete, ist der Umsatz um vier Prozent auf 1,19 Milliarden Euro zurückgegangen. Vor allem die fehlenden Finanzmarkt-Transaktionen setzen der Prüfungsgesellschaft zu.

Zum Vergleich: Konkurrent Pricewaterhouse-Coopers (PWC) hatte bis Ende Juni 2010 ein Minus von 2,4 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro verzeichnet, und Ernst & Young schrumpfte um 2,3 Prozent auf 1,10 Milliarden Euro. Nur bei Deloitte, der Nummer vier, lag das Minus mit fast 20 Prozent deutlich höher. Ursache war hier allerdings das Auslaufen eines Sonderauftrags im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre bei Siemens.

Ralf Nonnenmacher, Vorstandsprecher von KPMG Deutschland, hat das zurückliegende Jahr allerdings bereits abgehakt. Er denkt schon wieder an Wachstum. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir unsere Marktstellung ausbauen können", sagte er am Montagabend in Frankfurt: "Wir werden im laufenden Jahr 1 000 Mitarbeiter einstellen." KPMG ist die Nummer zwei im deutschen Markt.

Vor allem neue Geschäftsideen sollen den Umsatz wieder vorantreiben. Beispielsweise lassen sich immer mehr Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsberichte testieren, also von Prüfern abzeichnen - ein Vorgehen wie bei einem Geschäftsbericht.

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