Wolfgang Mayrhuber
Lufthansa-Chef zu Gesprächen über Alitalia in Rom

Im Ringen um die Zukunft der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia hat sich jetzt Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber eingeschaltet. Er sei auf Einladung der italienischen Regierung nach Rom gereist, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

HB FRANKFURT/ROM. Im Rahmen der Gespräche habe sich Mayrhuber auch mit Arbeitnehmervertretern getroffen. Lufthansa ist nach Angaben des italienischen Gewerkschaftsführers Luigi Angeletti an der angeschlagenen Alitalia interessiert. Angeletti von der Gewerkschaft Uil äußerte sich am Freitag nach dem Treffen zwischen Gewerkschaftsvertretern und dem Lufthansa-Management in Rom.

Ein Gewerkschaftsvertreter hatte nach dem Treffen gesagt, Lufthansa habe Interesse an Alitalia bekundet. Die deutsche Fluggesellschaft wollte zum Inhalt des Treffens nicht Stellung nehmen. Die Lufthansa gilt als möglicher Käufer der Alitalia.

Kreisen zufolge ist im Rettungsplan des italienischen Investorenkonsortiums CAI ein Anteil von bis zu 20 Prozent für einen ausländischen Investor reserviert. Darauf hätten sowohl Air France-KLM als auch Lufthansa ein Auge geworfen, sagte mehrere mit der Situation vertraute Personen. Beide Fluggesellschaften prüften ein Engagement. Allerdings berge eine Beteiligung an Alitalia auch Risiken. Zudem habe die deutsche Airline noch andere interessante Kaufobjekte im Visier, hieß es.

Nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen ist Lufthansa an einem Anteil von mehr als zehn bis 20 Prozent interessiert. Lufthansa wollte die Informationen nicht kommentieren.

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