Yum Brands spaltet sich auf
KFC-Mutter macht China-Geschäft zu Geld

Yum Brands will sein China-Geschäft abspalten: Zu dem US-Konzern gehören bekannte Fast-Food-Ketten wie Pizza Hut oder Kentucky Fried Chicken. Das Potenzial in China soll enorm sein, zuletzt schwächelte der Zweig jedoch.

LouisvilleDie Konzernmutter der Fast-Food-Ketten Pizza Hut und Kentucky Fried Chicken, Yum Brands, will ihr China-Geschäft in ein eigenes Unternehmen abspalten. Der US-Konzern, zu dem auch die Marke Taco Bell gehört, will damit den zuletzt schwächelnden chinesischen Zweig zu Geld machen – einflussreiche Investoren hatten darauf gedrängt.

Yum China habe das Potenzial, von derzeit knapp 7000 Restaurants künftig auf bis zu 20.000 Läden zu wachsen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky mit. Yum Brands hat derzeit insgesamt 41.000 Restaurants. Genauere Details zu dem Vorhaben will das Unternehmen am 10. Dezember auf einer Investorenveranstaltung bekanntgeben.

Ziel ist es unter anderem, die Schulden zu senken und Geld an die Aktionäre auszuschütten. Den chinesischen Teil soll der seit August amtierende Manager Micky Pant weiterführen, Yum Brands steht weiter Vorstandschef Greg Creed vor. Außerhalb Chinas erzielte der Konzern im vergangenen Jahr 6,3 Milliarden US-Dollar (5,5 Milliarden Euro) Umsatz, in China waren es 6,9 Milliarden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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