Zahlen für 2004
Textilien-Umsatz bei Aldi eingebrochen

Der Discounter Aldi hat im vergangenen Jahr nach Informationen der Fachpresse einen Umsatzeinbruch bei Textilien erlitten. Karstadt-Quelle konnte seine Spitzenposition in dem Segment klar behaupten.

HB ESSEN. Die Aldi-Gruppe (Aldi Nord und Aldi Süd) habe 2004 mit geschätzten 1,1 Milliarden Euro rund 300 Millionen Euro weniger Textilumsatz erzielt als 2003, berichtete am Donnerstag die Fachzeitschrift "Textilwirtschaft". Das bedeute einen Rückgang von 21,4 Prozent. In der Rangliste der größten Textileinzelhändler Deutschlands verschlechterte sich Aldi damit von Platz 6 auf 7.

Karstadt-Quelle setzte laut Textilwirtschaft 2004 etwa 6,58 Milliarden Euro mit Textilien um und damit fast doppelt soviel wie der Zweitplatzierte, die Hamburger Otto-Gruppe, die auf geschätzte 3,8 Milliarden Euro kam. Tchibo habe seine Textilumsätze um 12 Prozent erhöhen können und damit geschätzt knapp eine Milliarde Euro erlöst. In der Rangliste bedeute das Platz 9.

Zugleich spiegelt sich der Erfolg der Teleshopping-Unternehmen in Deutschland jetzt erstmals auch in der Größtenliste wider. QVC Deutschland erwirtschaftete 2004 geschätzt 132 Millionen Euro mit Textilien, wie es hieß. Den Vertriebskanal Teleshopping hielten Experten auch künftig für sehr expansiv, Textilien und Bekleidung spielten dabei eine immer größere Rolle.

Die 70 gelisteten Unternehmen haben den Angaben zufolge im vergangenen Jahr zusammen mit dem Verkauf von Textilien über 35 Milliarden Euro (brutto) erlöst und kommen damit auf einen Anteil von über 62 Prozent am gesamten deutschen Markt.

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