Zahlen für das erste Halbjahr
Swiss rutscht tiefer ins Minus

dpa-afx BASEL. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss ist im ersten Halbjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Fehlbetrag habe sich von 33 Mill. Franken vor einem Jahr auf 89 Mill. Franken ausgeweitet, teilte die Fluggesellschaft, an der die Lufthansa beteiligt ist, am Donnerstag in Basel mit. Der Verlust gehe weitgehend auf den hohen Finanzaufwand zurück, welcher von Währungsschwankungen stark in die Höhe getrieben worden sei.

Der Verlust vor Steuern, Zinsen und Umstrukturierungskosten verringerte sich von 19 Mill. Franken vor einem Jahr auf neun Mill. Franken. Dabei machten hohe Treibstoffkosten starke Verbesserungen durch Umstrukturierungen zunichte, teilte die Swiss International Air Lines Ltd mit.

Lufthansa ist mit 49 Prozent an der Swiss beteiligt und plant, sämtliche Anteile der Fluglinie zu übernehmen. Die EU hatte die Übernahme Anfang Juli genehmigt.

Wegen der geplanten Übernahme der Schweizer Fluglinie durch die Lufthansa werde die Swiss ihren Verwaltungsrat wie bereits angekündigt von acht auf zukünftig fünf Mitglieder verringern. Die außerordentliche Hauptversammlung für die Neuwahl des gesamten Verwaltungsrates ist für den 22. September geplant.

Die bisherigen Verwaltungsrats-Mitglieder Pieter Bouw, Claudio Generali, Michael Pieper, Jan Audun Reinas und Peter Siegenthaler haben ihren Rücktritt zum 22. September eingereicht. Jacques Aigrain, Walter Bosch und Rolf Jetzer (als VR-Präsident vorgesehen) stellen sich dagegen für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren zur Wiederwahl. Neu ins Gremium stoßen sollen Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber und Lufthansa-Vertreter Klaus G. Schlede.

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