Zahlen fürs erste Geschäftshalbjahr
Bei Hornbach bleibt weniger übrig

Baumarktbetreiber Hornbach Holding hat im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2005/2006 zwar den Umsatz gesteigert, doch weniger verdient.

HB FRANKFURT. „Ein Grund hierfür ist die schlechte Witterung im Frühjahr, die zu einer schwächeren Nachfrage nach Gartenartikeln geführt hat“, erklärte Vorstandschef Albrecht Hornbach am Donnerstag. Auch der Preiswettbewerb in der Branche mache dem Konzern zu schaffen. Das Betriebsergebnis (Ebit) im Zeitraum März bis August sei von 95 Millionen Euro im Borjahreszeitraum auf 82,1 Millionen Euro zurückgegangen, der Vorsteuergewinn von 78 auf 61,1 Millionen Euro. Unter Strich erzielte das Unternehmen einen Überschuss von 33,4 Millionen Euro nach 37,6 Millionen Euro. Allerdings habe der Konzern trotz der anhaltenden Zurückhaltung der Verbraucher mit 1,292 Milliarden Euro 6,6 Prozent mehr umgesetzt als vor Jahresfrist.

Die Hornbach-Gruppe bekräftigte für das gesamte Geschäftsjahr 2005/2006, einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro zu erwarten. Das Ergebnis werde unter Vorjahresniveau liegen. 2004/2005 hatte Hornbach einen Vorsteuergewinn von 62 Millionen Euro erzielt.

Die Umsatzentwicklung zeige, dass Hornbach mit seiner Tiefpreisstrategie richtig liege, erklärte Hornbach. „Wir haben einen langen Atem und werden den Preiskampf erfolgreich bestehen“, ergänzte er. Im ersten Quartal war der Gewinn der im SDax gelisteten Holding um etwa 30 Prozent eingebrochen, woraufhin Hornbach seine Ergebnisprognose gesenkt hatte.

Neben der überwiegend auf private Verbraucher zugeschnittenen Hornbach Baumarkt AG umfasst die Holding noch die auf Großhandelskunden orientierte Hornbach Baustoff Union GmbH und die Hornbach Immobilien AG. Der Hornbach-Konzern hatte Ende August rund 11 900 Beschäftigte, das sind rund 600 mehr als vor Jahresfrist.

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